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SEMINAR: MELANCHTHON

Bund Evangelisch-Lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein (BELK)
Der Bund Evangelisch-Lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein lädt alle interessierten Gemeindemitglieder zu einem zweitägigen Seminar aus Anlass des 450. Todestages von Philipp Melanchthon ein. Zum Thema arbeitet mit uns der Ordinarius für Kirchengeschichte der Universität Basel, Prof. Dr. Martin Wallraff. Vor 450 Jahren starb Philipp Melanchthon. Warum ist er für uns heute noch von Interesse? Es sind im wesentlichen drei Gründe, drei Rollen, in denen wir den Wittenberger Gelehrten noch heute erblicken: Melanchthon als „ökumeni-scher Reformator“, als Humanist und als Wissenschaftsorganisator. Bei unserer gemeinsamen Beschäftigung werden wir alle drei Aspekte behandeln, aber den Schwerpunkt auf die ersten beiden legen. Was soll ein „ökumenischer Reformator“ sein? Natürlich gab es im 16. Jahrhundert noch keine Ökumene, aber dennoch war Melanchthon immer am Ausgleich gelegen – sowohl zur katholisch-altgläubigen Seite als auch zur Schweizer Reformation. Dadurch ist er heute besonders aktuell. Den Humanisten und Wissenschaftsorganisator sollten wir besonders bedenken, wenn es darum geht, die Rolle des Protestantismus im Blick auf Bildung und Kultur zu erkennen. Es ist ja nicht so, dass die Reformation in Wittenberg eine Art „Gegenbewegung“ zum Humanismus in Italien (und in Basel!) war. Dafür ist Melanchthon ein wichtiges Beispiel. Diese Aspekte sollen jeweils zunächst im Vortragsstil vorgestellt und dann in gemeinsamer Arbeit an ausgewählten Texten des grossen Gelehrten vertieft werden.
Zeit: Freitag, 3. September 2010, Beginn: 12.00 Uhr, bis Samstag, 4. September 2010, Ende gegen 16.00 Uhr
Ort: Gästehaus Nidelbad in Rüschlikon ( www.gaestehaus-nidelbad.ch)
Kosten: Einzelzimmer mit DU/WC (inkl. Frühstück): CHF 86.00 Einzelzimmer mit fliessendem Wasser (inkl. Frühstück) CHF 63.00 Doppelzimmer mit DU/WC (inkl. Frühstück) CHF 71.00 p. P. Doppelzimmer mit fliessendem Wasser (inkl. Frühstück) CHF 53.00 p. P. Zu den Zimmerpreisen kommt eine Taxe von CHF 2.50 pro Person hinzu. Es stehen 25 Plätze zur Verfügung. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist leicht möglich. Das Mittag- und Abendessen wird vom BELK bezahlt.
Anmeldung bis 10. Juli bei Pfarrer Jörg Egbert Vogel, Basel, Telefon +41 61 511 09 61 oder per Mail ( pfarrer(at)luther-basel.ch).
 AUF DEN SPUREN VON MARTIN LUTHER

Vom 25. April 2011 bis 1. Mai 2011 lädt der Bund Evangelisch-Lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein alle interessierten Gemeindemitglieder zu einer Studienreise in die Heimat und an die Wirkungsstätten des grossen Reformators ein. Unter fachkundiger Studien- und Reiseleitung von Pfarrer Johannes Lehnert, Zürich, werden wir folgende Stationen im Leben Luthers besuchen: Eisleben, Eisenach, Möhra, Erfurt, Stotternheim, Naumburg, Wittenberg, Torgau. Ein bequemer Reisebus wird uns von den Flughäfen Berlin-Tegel oder Berlin-Schönefeld abholen und uns zu den Stationen bringen.
Die Kosten für die Reise betragen voraussichtlich EUR 990,00 pro Person im Einzelzimmer bzw. EUR 890,00 pro Person im Doppelzimmer.
Darin sind enthalten: Reisebus, 6 Hotelübernachtungen inkl. Frühstück, alle Eintritte, Führungen und Honorarkosten, Flug von Zürich mit Air Berlin oder von Genf mit EasyJet. Das Sekretariat der Evangelisch-Lutherischen Kirche Zürich nimmt gern Ihre Anmeldungen entgegen:
elkz(at)gmx.ch
pfarrbuero(at)luther-zuerich.ch Tel.: 044 361 21 50 (Mo-Fr 8.00-12.00) Fax: 044 361 21 05
Es stehen maximal 30 Plätze zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 30. September 2010.
 Kirche St. Beatus im Göttibach

In einem Gottesdienst der christkatholischen Kirchgemeinde Thun wurde die vormalige Göttibachkirche, in der ja auch wir unsere Gottesdienste feiern, am 9. Mai 2010 zusammen mit ökumenischen Gästen durch den christkatholischen Bischof emeritus Hans Gerny auf den Namen „Kirche St. Beatus im Göttibach“ geweiht. Als Vertreterin unserer Gemeinde nahm Karin Mulder an dem Anlass teil. Im Folgenden können Sie Auszüge aus ihrem Grusswort zu diesem Anlass lesen: Beatus, das heisst der Glückselige. Er wird auch der Apostel der Schweiz genannt. … Historisch überliefert ist, dass der irische Mönch Beatus von Kloster Honau im Elsass kommend, hier das Berner Oberland im 6. und 7. Jahrhundert zum Christentum zu bekehren anfing. Seit damals haben die Menschen nicht aufgehört, Gott zu loben und zu preisen, doch in der Zwischenzeit mit recht viel mehr Komfort. Für die ersten Touristen aus England, die im Bellevue wohnten, baute man bereits 1842 diese schöne Kapelle, die Englische Kapelle - noch lange bevor es eine Schule in diesem Quartier gab. Sie ist im Laufe der Zeit ein echter ökumenischer Ort geworden. Danken möchten wir, dass wir unsere lutherischen Gottesdienste seit 1974/75 in regelmässigen Abständen, nämlich jeden 3. Sonntag im Monat, hier in dieser schönen Kirche feiern dürfen. So gratuliere ich im Namen der lutherischen Gemeinde sehr herzlich mit den Worten des Segensliedes :
Keiner kann allein Segen sich bewahren, / weil du reichlich gibst müssen wir nicht sparen. / Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen/ schlimmen Schaden heilen, / lieben und verzeihn.
Karin Mulder
 Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist …

unter diesem Motto stand unser Familiengottesdienst in der Antonierkirche am 13. Juni. Wir hatten einen Himmel in der Kirche aufgespannt. Daran haben wir unsere Anliegen, Wünsche und unseren Dank an Gott geheftet. Auf diese Weise haben wir uns an Gottes himmelweite Güte erinnert Der Himmel meinte es gut mit uns in diesem Sommer, jedenfalls in den vergangenen vier Wochen, bevor ich dies schreibe. Er erstrahlte meistens in prächtigem Blau und verwöhnte uns mit viel Sonnenschein und Wärme manchmal schon mehr als genug. Es ist bekannt, dass Sonnenschein für das Wohlbefinden des Menschen von erheblicher Bedeutung ist. Sonnenlicht auf Haut setzt Stoffe frei, die unsere Stimmung heben. Und so ist es kein Wunder, dass wir den Sommer gerne draussen unter freiem Himmel geniessen. Ein so schöner Sommer wie dieser ist für mich deshalb auch ein Zeichen der Güte Gottes, die eben so weit reicht, wie der Himmel ist. Der Himmel wird in der Bibel wie in unserem persönlichen Glauben ja in vielerlei Hinsicht mit Gott in Verbindung gebracht. Wir stellen uns vor, dass Gott im Himmel seinen Sitz hat. Das ist bei blauem Himmel und Sonnenschein eine besonders schöne Vorstellung, finde ich. Viele meinen aber auch, dass Gott so weit von ihnen weg ist wie der Himmel, unerreichbar. Das meint die Bibel aber gerade nicht, wenn sie vom Himmel als dem Reich oder Bereich Gottes spricht. Der Himmel mag zwar optisch weit weg sein, aber er ist über jedem von uns, ist von jedem Ort der Erde einsehbar. Ebenso ist Gott bei einem jeden von uns. Er ist jederzeit erreichbar wie der Himmel, zu dem wir einfach hinaufblicken können. Gewiss, manchmal ist der Himmel auch wolkenverhangen und trüb oder bringt uns sogar Gewitter, Sturm und Hagel, die manchmal auch Schäden anrichten. Auch das haben wir diesen Sommer erfahren. Das mag uns daran erinnern, dass Gott zwar immer da und uns nah ist, dass er uns aber nicht zur freien Verfügung steht. Und mögen wir manchmal den Himmel, also Gott, um besseres oder anderes Wetter anflehen, so ist das immer sehr lokal gemeint. Wir alle wissen, dass es in Wirklichkeit gut ist, dass das Wetter nicht in unserer Verfügungsmacht steht, sondern wir es nehmen müssen, wie es kommt. Dass der Mensch allerdings mittlerweile in fataler Weise an der Veränderung des Klimas mitwirkt, ist ein anderes Problem, das ein anderes Mal wieder erörtert werden kann. In diesem Sommer möchte ich mich an der Weite des Himmels erfreuen und mich durch ihn daran erinnern lasse, dass Gottes Güte viel weiter reicht, als wir ermessen können. Ich möchte mich daran erinnern lassen, dass Gott da ist, auch wenn ich vielleicht gar nicht an ihn denke. Der Himmel erinnert mich an ihn. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen schönen Sommer.
Ihr Pfarrer Harald Möhle
 LIEBE GEMEINDE!

Einige von uns lassen es sich nicht nehmen, sich in unserem Gemeindebrief persönlich zu Wort zu melden, um darüber zu berichten, was sie im Zusammenhang mit ihrer Gemeindezugehörigkeit gerade erlebt und erfahren haben. Die Reise unserer drei Konfirmandinnen nach Taizé ist diesbezüglich ein schönes Beispiel. Jeder der drei hat so gerade für sich und für uns die eigenen Eindrücke festgehalten. Auch die einzelnen Kommentare der Besucher des ökumenischen Kirchentages in München möchte ich in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt lassen. Besondere Anlässe, wie das Sommerfest im Garten bei Walchers, unser jährlich stattfindender Gemeindeausflug, natürlich auch unser Weihnachtsbasar werden rückblickend für die nicht Beteiligten liebevoll beschrieben. Aber auch Leseabende mit Klaus Degenhardt zusammen mit dem Flötenensemble Quinte, ein Ausflug der Kinder nach dem Kindergottesdienst und deren Familien ins Zehendermätteli oder auch der gelungene Start der neu gegründeten Wandergruppe finden Widerhall in unserem Gemeindebrief. Mit Hilfe entsprechender Fotos lässt sich das Erlebte anschaulich ergänzen. Grundsätzlich ist unser Gemeindebrief natürlich als Programmheft zu verstehen, in dem detailliert als Vorschau für zwei Monate auf die einzelnen Gemeindeanlässe hingewiesen wird. Ganz wesentlich ist dabei für die meisten von uns der Gottesdienst - und Kindergottesdienstplan in Bern, aber auch in Thun. Rückblicke und Vorschau zusammen ergeben ein gutes Bild von einem durchaus lebendigen Gemeindeleben. Die redaktionelle Verantwortung für unseren Gemeindebrief liegt bei Pfarrer Harald Möhle. Der Kreis derjenigen, die den Gemeindebrief erhalten, ist weit. Es sind nicht nur die Gottesdienstbesucher, die ihn mit Interesse erwarten. Unabhängig von seiner Veröffentlichung auf unserer Internetseite wird der Gemeindebrief nämlich alle zwei Monate auch als Brief an 1300 Adressen verschickt. Allen, die bei der Erstellung des Gemeindebriefes mitwirken, wozu natürlich auch ganz wesentlich dessen Versand gehört, sei herzlich gedankt.
Engelbert Berger
 SOMMERFEST BEI FAMILIE WALCHER

Es begann vor 13 Jahren, als Brigitte und Jürg Walcher unsere Gemeinde zum ersten Mal nach dem sonntäglichen Gottesdienst zu einem Sommerfest in ihren Garten einluden. So machten wir uns auch in diesem Jahr wieder auf den Weg ins Obstbergquartier. Nur einmal mussten wir wegen Regens nach drinnen ausweichen, sonst war der letzte Sonntag im Juni immer durch hochsommerliches Wetter geprägt. Darauf war in all den Jahren Verlass! Verlassen konnten wir uns auch darauf, von Brigitte und Jürg Walcher und ihrem bewährten Team so richtig verwöhnt zu werden. Das war auch in diesem Jahr wieder so. Das sehr vielseitige, liebevoll angerichtete Buffet liess keine Wünsche offen. Beim Braten, Rosmarinkartoffeln und all den leckeren Salaten und Beilagen traf man sich nicht nur einmal beim Anstehen. So liessen wir es uns schmecken. Die einen im Schatten unter dem alten Birnbaum, die anderen unterm Sonnenzelt. Gegen den Durst gab es gekühlte Getränke. Das bewährte Walchersche „Getränke-Eislager“ erinnerte mich an früher, als es noch einen Eismann gab, der Stangeneis lieferte. Eismänner gibt es nicht mehr. So bereitet Brigitte Walcher das Eis für das Sommerfest selbst in ihrer Tiefkühltruhe vor. Zum Schluss lockte das Dessertbüffet noch einmal alle von ihren Tischen weg, - so verlockend war es. Der gesellschaftliche Teil kam aber auch nicht zu kurz. Es wurde erzählt, Gedanken wurden ausgetauscht und natürlich war die Fussballweltmeisterschaft in Südafrika auch ein Thema. Vermisst haben wir die alte Zigarrenkiste, in die wir sonst Spenden legen konnten, die an die Sherpa Schule Bamti Bhandar in Nepal gingen. Dafür entpuppte sich der hölzerne Kasten, der neu am Birnbaum hing nicht als Nistkasten für Vögel, sondern als ein alter Opferstock mit einem schönen neuen Messingschild „Spende“. Es kamen für die Schule in den Bergen Nepals CHF 850.- zusammen. Dem letzten Jahresbericht konnten wir entnehmen, dass man vor Ort mit einer Ausbildung als Schreiner für die Jungen und für die Mädchen zur Schneiderin begonnen hat. Für nicht wenige in unserer Gemeinde ist das Gartenfest von Familie Walcher am letzten Sonntag im Juni zu einer schönen Tradition geworden. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Brigitte und Jürg Walcher und ihrem Team, die keine Mühen scheuen uns so schöne Stunden in ihrem Garten erleben zu lassen.
Frauke Pilz 
 FAMILIENGOTTESDIENST

Unser nächster Familiengottesdienst in der Antonierkirche findet am Sonntag, 29. August 2010 um 10.00 Uhr statt. Ob der Himmel dabei auch wieder aufgespannt sein wird? Wir wissen es noch nicht. Aber kommt und seht selbst! Wir freuen uns über Klein und Gross, Jung und Alt. Eine persönliche Einladung mit dem Thema des Gottesdienstes wird allen Kindern wieder rechtzeitig zugeschickt. Das Vorbereitungsteam
 GEMEINDEAUSFLUG NACH MARIASTEIN

am 5. September 2010 Unser diesjähriger Gemeindeausflug führt uns nach Mariastein. Mariastein liegt im Baselbiet nahe der französischen Grenze. Die dortige Benediktinerabtei ist nach Einsiedeln der zweitwichtigste Wallfahrtsort in der Schweiz. Mariastein liegt in einer reizvollen Juralandschaft, in der schöne Wanderungen und Spaziergänge möglich sind. Folgendes Programm ist für den Tag geplant:
9.00 Uhr Besammlung am Treffpunkt im Bahnhof Bern 9.12 Uhr Abfahrt von Gleis 9 nach Biel 9.38 Uhr Ankunft in Biel 9.49 Uhr Weiterfahrt nach Laufen 10.34 Uhr Ankunft in Laufen 10.40 Uhr Weiterfahrt mit dem Bus 10.59 Uhr Ankunft in Mariastein 11.15 Uhr Besuch der Messe, anschliessend Tonbildschau über Mariastein und über das Leben im Kloster 13.00 Uhr Mittagessen im Hotel Restaurant Post (Die Kosten für das Essen werden von der Gemeinde übernommen) Nach dem Mittagessen besteht Zeit und Gelegenheit, die Gegend zu erkunden, spazieren zu gehen, noch einmal die Kirche anzuschauen oder sich einfach auszuruhen.
Rückfahrt: 15.57 Uhr mit dem Bus ab Mariastein 16.09 Uhr Ankunft in Flüh Statt mit dem Bus zu fahren, kann man auch von Mariastein nach Flüh laufen. Die Entfernung beträgt drei Kilometer, so dass mit 30 bis 45 Minuten Gehzeit zu rechnen ist.
16.13 Uhr Abfahrt ab Flüh mit dem Tram Richtung Basel 16.46 Uhr Ankunft in Basel 17.01 Uhr mit dem Zug ab Basel 17.56 Uhr Ankunft in Bern
Wir werden mit einem Gruppenbillet reisen. Im Vorraum der Kirche hängt eine Liste aus, in die Sie sich eintragen können, wenn Sie dabei sein möchten. Sie können sich auch telefonisch oder schriftlich bei Pfarrer Harald Möhle anmelden. 
 AKIB Ökumenische Bibelgespräche 2010

KAMPF UND SEGEN
Die Jakob-Esau-Geschichten aus Genesis/1. Mose Bibelgespräche in den Räumen der Dreifaltigkeitskirche, Sulgeneckstrasse 13, Bern, jeweils Donnerstag Abend von 19.00 bis 20.30 Uhr.
19. August 2010 Gottes Segen kommt anders - Jakob erlistet den Erstgeburtssegen Isaaks (Genesis/1. Mose 25,19-34 und 27,1-45) Begrüssung: Ursula Dini, Reformierte Kirche Input und Gespräch: Andre Flury, Römisch-Katholische Kirche
26. August 2010 Gesegnetes Erwachen - Jakobs Traum (Genesis/1. Mose 28,10-22)
Begrüssung: Andre Flury, Römisch-Katholische Kirche Input und Gespräch: Harald Möhle, Evangelisch-Lutherische Kirche
2. September 2010 Handeln auf Gottes Zusage hin - Jakob kommt zu Reichtum (Genesis/1. Mose 29,1-35 und 30,25-43)
Begrüssung: Ursula Dini, Reformierte Kirche Input und Gespräch: Gunnar Wichers, Evangelisch-Methodistische Kirche
9. September 2010 Wer ist Gott? - Jakobs Furcht vor Esau. Der Kampf am Jabbok (Genesis/1. Mose 32,2-33)
Begrüssung: Harald Möhle, Evangelisch-Lutherische Kirche Input und Gespräch: Ursula Dini, Reformierte Kirche
16. September 2010 Ins Angesicht schauen - Jakobs Begegnung mit Esau (Genesis/1. Mose 33,1-20)
Begrüssung: Gunnar Wichers, Evangelisch-Methodistische Kirche Input und Gespräch: Peter-Ben Smit, Christkatholische Kirche
Es laden ein: Christkatholische Kirche Bern, Evangelisch-Lutherische Kirche Bern, Evangelisch-Methodistische Kirche Bern, Reformierte Kirchgemeinde Heiliggeist, Römisch-Katholische Pfarrei Dreifaltigkeit
 GOTTESDIENST IM BERNER MÜNSTER

Am Sonntag, 22. August 2010 um 10.00 Uhr findet unser Gottesdienst ausnahmsweise nicht in der Antonierkirche, sondern im Berner Münster statt. Da die reformierten Innenstadtgemeinden an diesem Sonntag einen gemeinsamen Gottesdienst in der Petruskirche feiern, hat die Münsterkirchgemeinde uns angefragt, ob wir unseren Gottesdienst an jenem Sonntag ins Münster verlegen würden, damit die vielen Touristen und Zufallsgäste nicht eine leere Kirche vorfinden.
Wir haben das Angebot gerne angenommen und werden uns nun an jenem Sonntag über den grösseren Kirchenraum und viele unerwartete Gäste freuen. In diesem Gottesdienst wird ausserdem ein Kind aus unserer Gemeinde getauft.
 EINFÜHRUNG PFARRER JUHA EKLUND

Anfang August tritt Pfarrer Juha Eklund aus Finnland seinen Dienst in Bern an. Er wird zukünftig alle finnischen Lutheranerinnen und Lutheraner in der Schweiz betreuen und dabei auch mit Pfarrer Harald Möhle zusammenarbeiten. Am Sonntag, 29. August 2010 um 14.00 Uhr wird er in einem Gottesdienst durch Bischof Wille Riekkinen von der finnischen Kirche und Pfarrer Hartwig Janus aus Vaduz vom Bund Evangelisch-Lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein (BELK) in sein Amt eingeführt. Alle Mitglieder unserer Gemeinde (nicht nur die finnischen) sind herzlich zu dieser Einführung und zum anschliessenden Apero eingeladen.
Liebe Schwestern und Brüder in der lutherischen Gemeinde in Bern, einen schönen Gruss aus Finnland! Ich bin der neue finnische Pfarrer für die Schweiz, Juha Eklund. Ich werde Anfang August mit meiner Frau Heli (Physiotherapeutin) und meinem Sohn Akseli (15) nach Bern umziehen. Wir haben eine Wohnung in Bern gefunden und planen gerade den Umzug. Ich werde meinen Dienst in enger Verbindung mit dem Bund Evangelisch-Lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein (BELK) leisten und hoffe natürlich auf eine gute Zusammenarbeit mit der lutherischen Gemeinde in Bern. Pfarrer Harald Möhle habe ich schon kennen gelernt und freue mich auf zukünftige gemeinsame Aktionen. Ich lade Sie alle recht herzlich zu meiner Amtseinführung am 29. August 2010 um 14.00 Uhr in der Antonierkirche ein. Sie wird von dem Auslandsbischof der finnischen evangelisch-lutherischen Kirche, Dr. Wille Riekkinen und Pfarrer Hartwig Janus durchgeführt. Pfarrer Harald Möhle übernimmt die Rolle des Gesamtverantwortlichen.
Pfarrer Juha Eklund 
 GEMEINSAMER GOTTESDIENST IN THUN

Am Sonntag, 19. September 2010 um 10.00 Uhr feiern wir einen gemeinsamen Gottesdienst mit der christkatholischen Kirchgemeinde Thun in der St. Beatus-Kirche im Göttibach. Wie wir in Bern regelmässig mit der schwedischen und der ungarischen Gemeinde, deren Gottesdienste in unserer Kirche stattfinden, einen gemeinsamen Gottesdienst feiern, so hat uns für diesen Sonntag die christkatholische Kirchgemeinde Thun, in deren Kirche wir unsere Thuner Gottesdienste feiern, zu einem gemeinsamen Gottesdienst eingeladen. Es wird ein Familiengottesdienst anlässlich des Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettages sein. Der Gottesdienst wird von Pfarrer Christoph Schuler von der christkatholischen Kirchgemeinde und von Pfarrer Harald Möhle gemeinsam mit weiteren Mitwirkenden gestaltet. Das Thema ist in Anlehnung an das Motto der Schöpfungszeit 2010 „Vielfalt - Geschenk Gottes“. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es für alle eine Kürbissuppe. Am Nachmittag findet um 17.00 Uhr in der St. Beatus-Kirche noch ein Konzert anlässlich des Bettages mit dem Ensemble „I Legni cantablile“ unter der Leitung von Christine Brechbühl statt, zu dem wir ebenfalls herzlich eingeladen sind. Die Musiker spielen Werke von Georg Philipp Telemann, Antonio Lotti, Antonio Vivaldi und Johann Christian Bach. In der Antonierkirche wird an jenem Sonntag kein Gottesdienst stattfinden. Es wäre schön, wenn möglichst viele aus Bern mit zu diesem Anlass nach Thun kämen. Bei Bedarf können Fahrgemeinschaften gebildet werden. 
 FAHRT NACH TAIZÉ


Auch in diesem Jahr findet wieder eine Fahrt nach Taizé statt, und zwar diesmal von Sonntag, 19. September bis Mittwoch, 22. September 2010. Anders ist es wegen der Belegung des Hauses in Bessuge leider nicht möglich. Wir werden wieder im Haus „Clos de Grillons“ in Bessuge etwa 10 km von Taizé entfernt wohnen. Dort verpflegen wir uns morgens und abends selbst. Jeweils zum Morgengebet fahren wir nach Taizé. Am Vormittag nehmen wir an der Bibelauslegung teil. Nach dem Mittagsgebet gehen wir in einem Restaurant in der Umgebung essen. Den Nachmittag gestalten wir frei, wobei auch die Möglichkeit bestehen wird, die eine oder andere Sehenswürdigkeit in Burgund zu besichtigen. Am Abend nehmen wir wieder am Gebet in Taizé teil. Für Übernachtung, Verpflegung und Fahrt entstehen Kosten von ca. CHF 200.– pro Person, je nach Anzahl der Mitfahrenden. Hinzu kommen noch die individuellen Kosten für das Mittagessen. Die Fahrt erfolgt mit Privatfahrzeugen, gegebenenfalls in Fahrgemeinschaften. Ich bitte alle, die Interesse haben, an dieser Fahrt teilzunehmen, sich bald bei mir zu melden. ( Kontakt)
Pfarrer Harald Möhle
 STROHKRANZEN

Es ist schon wieder soweit! Wir wollen Strohkränze vorbereiten, um diese vor dem Basar mit Tannenzweigen zu binden und sie zu schmücken. Ich freue mich auch dieses Jahr wieder, viele Helferinnen und Helfer dazu zu begrüssen. Alle sind herzlich eingeladen, bei Kaffee und Kuchen einen schönen Nachmittag zu gestalten. Wir sehen uns am Donnerstag, 23. September 2010 ab 13.30 Uhr im Freskensaal.
Helga Batt
 SEMINAR: MELANCHTHON

Der Bund Evangelisch-Lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein lädt alle interessierten Gemeindemitglieder zu einem zweitägigen Seminar aus Anlass des 450. Todestages von Philipp Melanchthon ein. Zum Thema arbeitet mit uns der Ordinarius für Kirchengeschichte der Universität Basel, Prof. Dr. Martin Wallraff. Vor 450 Jahren starb Philipp Melanchthon. Warum ist er für uns heute noch von Interesse? Es sind im wesentlichen drei Gründe, drei Rollen, in denen wir den Wittenberger Gelehrten noch heute erblicken: Melanchthon als „ökumeni-scher Reformator“, als Humanist und als Wissenschaftsorganisator. Bei unserer gemeinsamen Beschäftigung werden wir alle drei Aspekte behandeln, aber den Schwerpunkt auf die ersten beiden legen. Was soll ein „ökumenischer Reformator“ sein? Natürlich gab es im 16. Jahrhundert noch keine Ökumene, aber dennoch war Melanchthon immer am Ausgleich gelegen – sowohl zur katholisch-altgläubigen Seite als auch zur Schweizer Reformation. Dadurch ist er heute besonders aktuell. Den Humanisten und Wissenschaftsorganisator sollten wir besonders bedenken, wenn es darum geht, die Rolle des Protestantismus im Blick auf Bildung und Kultur zu erkennen. Es ist ja nicht so, dass die Reformation in Wittenberg eine Art „Gegenbewegung“ zum Humanismus in Italien (und in Basel!) war. Dafür ist Melanchthon ein wichtiges Beispiel. Diese Aspekte sollen jeweils zunächst im Vortragsstil vorgestellt und dann in gemeinsamer Arbeit an ausgewählten Texten des grossen Gelehrten vertieft werden.
Zeit: Freitag, 3. September 2010, Beginn: 19.00 Uhr, bis Samstag, 4. September 2010, Ende gegen 18.00 Uhr Ort: Gästehaus Nidelbad in Rüschlikon (www.gaestehaus-nidelbad.ch)
Kosten: Einzelzimmer mit DU/WC (inkl. Frühstück): CHF 86.00 Einzelzimmer mit fliessendem Wasser (inkl. Frühstück) CHF 63.00 Doppelzimmer mit DU/WC (inkl. Frühstück) CHF 71.00 p. P. Doppelzimmer mit fliessendem Wasser (inkl. Frühstück) CHF 53.00 p. P. Zu den Zimmerpreisen kommt eine Taxe von CHF 2.50 pro Person hinzu. Es stehen 25 Plätze zur Verfügung. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist leicht möglich. Das Mittag- und Abendessen wird vom BELK bezahlt.
Anmeldung sind noch möglich bei Pfarrer Jörg Egbert Vogel, Basel, Telefon 061 511 09 61 oder per Mail (pfarrer(at)luther-basel.ch).
 REISE: AUF DEN SPUREN VON MARTIN LUTHER

Vom 25. April 2011 bis 1. Mai 2011 lädt der Bund Evangelisch-Lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein alle interessierten Gemeindemitglieder zu einer Studienreise in die Heimat und an die Wirkungsstätten des grossen Reformators ein. Unter fachkundiger Studien- und Reiseleitung von Pfarrer Johannes Lehnert, Zürich, werden wir folgende Stationen im Leben Luthers besuchen: Eisleben, Eisenach, Möhra, Erfurt, Stotternheim, Naumburg, Wittenberg, Torgau. Ein bequemer Reisebus wird uns von den Flughäfen Berlin-Tegel oder Berlin-Schönefeld abholen und uns zu den Stationen bringen. Die Kosten für die Reise betragen voraussichtlich EUR 990,00 pro Person im Einzelzimmer bzw. EUR 890,00 pro Person im Doppelzimmer. Darin sind enthalten: Reisebus, sechs Hotelübernachtungen inkl. Frühstück, alle Eintritte, Führungen und Honorarkosten, Flug von Zürich mit Air Berlin oder von Genf mit EasyJet. Das Sekretariat der Evangelisch-Lutherischen Kirche Zürich nimmt gern Ihre Anmeldungen entgegen:
elkz(at)gmx.ch pfarrbuero(at)luther-zuerich.ch Tel.: 044 361 21 50 (Mo-Fr 8.00-12.00) Fax: 044 361 21 05
Es stehen maximal 30 Plätze zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 30. September 2010.

 ORGELMATINÉE

mit Erica Zimmermann am Sonntag, 3. Oktober 2010 (Erntedankfest) im Anschluss an den Gottesdienst von 11.15 bis 11.45 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte zugunsten der Kirchenmusik wird erbeten. Nach der Matinee findet in der Kirche ein Apero statt. 
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